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September 21 2012

August 26 2012

August 25 2012

August 23 2012

July 17 2012

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Awesome.

"Stichwort Oktoberfest"

Aus aktuellem Anlass durchgerechnet, ob das recht häufig zu lesende Auf-der-Wiesn-gibts-o-a-Sünd-Beispiel (z.B.) bei Artikeln über verletzte Zuschauer bei Bundesligaspielen tatsächlich angebracht ist. Anders gefragt: Gibt es bei Fußballspielen im Vergleich zum Oktoberfest weniger, mehr, oder vergleichbar viele verletzte Besucher?

2011 hatte das Münchner Oktoberfest rund 6,9 Millionen Besucher (meint die Stadt) und 557 Körperverletzte (meint die Polizei*). Macht im Schnitt (und wenn ich richtig rechne) rund 0,8 Verletzte pro 10.000 Besucher (bzw. rd. 33 Verletzte pro Öffnungstag der Wiesn, aber das nebenbei).

Für die Statistik “Bei Bundesligaspielen verletzte Zuschauer” gibt es dagegen bei Surfguard eine schöne Übersicht:

http://surfguard.wordpress.com/2012/01/15/mit-statistik-lugen-das-sportstudio-verzerrt-die-zuschauerachse/ (dort zu finden: es gibt rund 0,39 verletzte Zuschauer pro 10.000 Besucher eines Bundesligaspiels)

So gesehen ist also der Besuch eines Fußballspiels weniger körperverletzend als ein Oktoberfest-Besuch. Nützt den jeweils Betroffenen wenig oder nichts, interessant finde ich’s trotzdem. Hätte das nämlich nicht gedacht, dass es (durchschnittlich!) etwa doppelt so viele verletzte Besucher beim Oktoberfest gibt**.

*Quelle: Wiesn-Report 2011 (PDF)

**Ok, man müsste vielleicht noch die durchschnittliche Besuchsdauer beim Oktoberfest mit der durchschnittlichen Aufenthaltszeit bei einem Fußballspiel in Relation zur Schwere der jeweiligen Verletzung … äh, nächstesmal!

July 10 2012

Filmfest München 2012 — Meine Filme

Kurzkritiken der 20 Filme, die ich auf dem 30. Filmfest München gesehen habe (★-Bewertungssystem).

The Ambassador (2011) ★★ - Der sehr weiße* Journalist Mads Brügger wallrafft als Diplomat im korruptionsgeplagten (Zentral-)Afrika und führt Einwohner vor. Viel Aufwand für sehr wenig Ertrag und noch weniger neue Erkenntnisse.
| *er bezeichnet sich selbst, als Weißer unter lauter Farbigen, als “pigmentically challenged”

4:44 Last Day on Earth (2011) ★ - Pseudo-philosophisches Gebrabbel und Sex am Doomsday = 85 Minuten verschenkte Lebenszeit. Furchtbar.

Shut Up and Play the Hits (2012) ★★★★ - Das Abschiedskonzert von LCD Soundsystem im Madison Square Garden, eindrucksvollst verfilmt und schön verschnitten mit James Murphys Ansichten zum Leben, dem Universum sowie dem ganzen Rest. Das Motto der Show: “Wenn es schon ein Begräbnis geben muss, lass es das beste sein, dass wir je erleben”, wird voll und ganz erfüllt.

Paradise Lost 3: Purgatory (2011) ★★★★ - Nach 18 Jahren (und drei Dokumentarfilmen zum Thema) werden drei Jugendliche aus den Fängen der US-Justiz befreit, einer davon aus der Todeszelle. Mehr kann Film nicht erreichen.

Drive (2011) ★★★★ - Angeblich nicht von Walter Hills DRIVER (1978) inspiriert, aber sehr, sehr ähnlich und ebenso gut. Wortkarge, harte Action, zuweilen brutal, dann wieder sehr zurückgenommen und fast poetisch. Ein Film, der unvermittelt mehrere Gänge auf einmal vor- oder zürückschaltet. Dazu noch wunderbar fotografiert und bis in die Nebenrollen exzellent gespielt.

Alois Nebel (2011) ★★★ - Verfilmung einer tschechischen Graphic Novel, animiert im (Rotoskopie-)Stil von WALTZ WITH BASHIR. Nicht so abgründig wie der Film von Ari Folman, aber dennoch sehr sehenswert.

Ha-shoter (2011) ★★★ - Eine israelische Spezialeinheit macht kurzen Prozess mit israelischen Terroristen — und wie es dazu kam. Sehenswert.

Unplugged: Leben Guaia Guaia (2012) ★★★ - Mitreißende Doku über zwei junge Straßenmusiker mit alternativem Lebensentwurf.

Das Schwein von Gaza (2011) ★★ - Innerhalb der ersten Minute des Films scheißt eine Möwe dem Protagonisten auf den Kopf, auf ähnlichem Niveau geht es bis zum Ende weiter. Botschaftskino, das seine simple Story mit simpelsten Mitteln umsetzt. Merke: der gute Zweck heiligt nicht jeden dummen Scherz.

L’ordre et la morale (2011) ★★★★ - Ein Mitglied einer französischen Polizei-Spezialeinheit will eine Geiselnahme in Neukaledonien auf seine Art lösen und gerät damit in Konflikt mit Militär und Politik. Nach einer wahren Geschichte, für mich der beste Film des Filmfestes. Großes Kino.

Resistance (2011) ★★ - Kammerspiel, das eine spannende alternative Realität (Deutsche besetzen im Zweiten Weltkrieg ein englisches Dorf) auf unspannende, eher zähe Weise umsetzt. Schade.

Your Sister’s Sister (2011) ★★★★ - Wunderbare romantische Kömödie, wunderbar gespielt, mit wunderbarem Ende.

Wagner’s Dream (2012) ★★★ - Doku über die Neu-Inszenierung des Ring-Zyklus an der New Yorker Metropolitan Opera durch Robert Lepage. Der Star des Films ist das Bühnenbild, ein paar Blicke mehr auf die Menschen hinter dieser Kulisse hätten nicht geschadet.

Strutter (2012) ★★★ - Billigst produzierter, kleiner Independent-Film, dem man sein Budget* aber kaum anmerkt. Anfangs gewöhnungsbedürftig, später charmant chargierende Darsteller, dazu gibt’s herausragende Musik und tolle Bilder. Eine Entdeckung.
| *22.000 US-Dollar

Killer Joe (2011) ★ - Nicht mein Fall. (Hätte das nach dem ebenfalls nicht sehenswerten Friedkin-Vorgänger BUG aber ahnen können; mein Fehler)

Robot and Frank (2012) ★★★ - In der nahen Zukunft helfen Roboter dementen Patienten in ihrem alten Beruf zu arbeiten, in diesem Fall einem Einbrecher. Ordentlich besetzter, unterhaltsamer, aber eher kleiner Herzwärmer-Film mit meist dezent servierter sozialkritischer Botschaft.

The Cinema and its Double - Rainer Werner Fassbinder’s ‘Despair’ Revisited (2011) ★★★ - Doku über die Produktion von Fassbinders DESPAIR. Hochinteressant.

Working Girl (1988) ★★★ - Mit kindlicher Stimme und unbändigem Ehrgeiz schafft es eine Sekretärin auf eine Führungsposition mit eigener Sekretärin, macht eine schlechtere Frau auf Führungsposition arbeitslos und spannt nebenbei dieser Frau den Mann in Führungsposition aus, der dann ihren eigenen, schlechterern Mann ohne Führungsposition und mit weniger Klasse ersetzt.

Rampart (2011) ★ - In der ersten Szene wird klar, dass der Protagonist ein Arschloch ist. Leider läuft der Film dann noch über 100 Minuten ohne größere Persönlichkeitsentwicklung weiter, inklusive einer Drogen-Sequenz, bei der der Film plötzlich die Bildsprache ändert und ein Kunstfilm sein möchte. BAD LIEUTENANT für Arme, professionell in Szene gesetzt, aber die gute Kamera allein kann einen Film ohne Spannungsbogen auch nicht retten. Uninteressant.

Safety Not Guaranteed (2012) ★★★★ - Die nicht einfache Suche nach Begleitern für eine Zeitreise. Sehr unterhaltsame Außenseiter-Komödie mit erstaunlicher Tiefe.

July 03 2012

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UNPLUGGED:LEBEN Guaia Guaia — Fragen ans Team
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Guaia Guaia live (2/2)
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Guaia Guaia live (1/2)

June 02 2012

May 31 2012

Nebenbei Bankrekord. Und im Keller des Wirtshauses klebt http://post.ly/7Z4cs an der Tür. Was mich zu http://j.mp/Kv1CuJ führt, einem Link-
Posted via email from probeks posterous
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April 09 2012

Eisbach, Baby. (via)

March 14 2012

Jetzt wissen die Schweizer wieder, warum uns die Deutschen auch in den nächsten zehn Jahren nicht ernst nehmen werden. Wenn es drauf ankommt, versenken die Profis aus dem nördlichen Nachbarland mit ihrer unerträglichen Mischung aus Konzentration und Bissigkeit jeden helvetischen Gegner, der sich in den Weg stellt.

Mia san mia. Basel ist nix.

Basler Zeitung, 14. März 2012.

March 10 2012

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